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Fesch’markt 2017 – Wir waren dabei!

Für alle jungen/alten, feschen, kunstbegeisterten, kreativen Köpfe, Essensspezialisten (wie ich liebevoll zu Leuten sage, die vernarrt nach Zwetschkenketchup oder Kakaobohnen im Müsli sind) oder einfach nur 2 Studenten, die auf der Suche nach einer Sonntagsbeschäftigung im guten alten Graz sind, empfiehlt sich …Tadadadam: der „Feschmarkt“! Bevor ihr euch fragt, was es da so gibt (?), hier die Antwort: „Fesches Zeug!“ – wie könnte es auch anders sein.

Ca. 7 Stadionen mit dem Bus Nr. 34 gelangt man vom Jakominiplatz zu einer – zwischen Vorstadthäusern gelegenen, eigentlich leer stehenden Seifenfabrik, deren einziges Denkmal der hohe Fabriksschornstein ist. Schon von weitem lässt sie sich durch die Backsteinmauern identifizieren – sollte das nicht der Fall sein, empfiehlt es sich der tobenden Masse anzuschließen und auf Schritt zu folgen.
Für den Eintrittspreis um €4,- bekommt man mehr oder weniger liebevoll einen hübschen Stempel aufs Handgelenk gepatzt, und hat nun die Möglichkeit, den ganzen Tag lang zwischen 3 Fabrikshallen sich durch alle möglichen Stände durchzuprobieren, zu kaufen, zu staunen und sich auszutauschen.

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IMG_3962Bei der Idee des Feschmarkts handelt es sich vor allem darum, dem Publikum die neuesten Produkte zu präsentieren, welche teils noch in ihren Startlöchern stecken, oder kreative überarbeitete innovative Konzepte umfassen. Die Produkte reichen von Soßenvariationen über Kleidung, Vintage, Krawatten aus Holz, coolen Drinks über Malereien und Snacks.

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https://flic.kr/p/TxoNfN

Halle Nummer 1 empfing uns mit dem für uns symathischsten Produkt: Einhorn-Gin! In rosarot. Die hübsche Flasche begeisterte uns auf Anhieb, doch bemerkten wir bald, uns lieber zu beherrschen, denn unser Weg stellte noch ein weites kunterbuntes Getrubel dar.
Also ließen wir uns gleich darauf von in Glasflaschen abgefüllten Kaffe aufputschen und durchforsteten wilde Kleiderstände – unser Börserl blieb hierbei jedoch (noch) standhaft.
Ein Augenschmaus tat sich in Halle 2 vor uns auf: 
Vintage-Prozellangeschirr (Original aus Oma’s Teekanne) , wasserabweisende (!) Geldbeutel aus Papier, Duftkerzen und Kunstwerke aller Art taten sich vor uns auf. Stoffrucksäcke kann man sich hier in beliebigen Motiven bedrucken lassen…
Weiter hinten bot sich für den männlichen (reichen) Teil der Bevölkerung einen kleinen hippen Friseursalon – sprich: ein Zelt, 2 Friseure(unverkennbare Tätowierbegeisterte), coole Musik & die äußerst hotte Ledercouch für die Ladies zum zusehen.

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Wir persönlich waren von der breiten Uhren & Sonnenbrillenauswahl hingerissen, und fast wär es auch so weit gekommen, Besitzer einer weiteren Uhr zu werden. Dem Willen gegenüber restistent wie Studenten eben sein müssen, widmeten wir uns schließlich „gesunder Schokolade“! 
Ist da gerade ein Traum wahrgeworden? All you can eat Chocolate & never get fat? 
Fast. 
Hierbei handelt es sich im Grunde um Schokolade, in deren Geschmacksmittelpunkt nicht die Süße stehen soll, sondern der eigentlich wesentliche Inhalt – Schokolade kombiniert mit Champagner, Pistazien-Nougat oder Ingwer. Sie beinhalten rund ca 15% weniger Zucker als normale Schokolade. Jener Anteil wird umsomehr durch Ballaststoffe ersetzt. 
Ein großartiges Konzept! Um die €12,- die Tafel war uns das jedoch ein kleines bisschen zu teuer (Obwohl ich immer noch mit dem Gedanken kämpfe…).

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Unser Mittagssnack Angebot lies uns die Wahl zwischen höchst experimentellen HotDogs, Burger und Dessertkunstwerke von Eis bis zu Cakepops – Ich war angetan! Nur blöd, dass unsere Mägen schon halb voll von Verköstigungen an Veilchengelee, Mohnpesto und Macadamia-Cremes war.
Am liebsten hätten wir uns hier eingebuddelt, so schön wars.

Zum Publikum: 
Von jung bis alt – von hipper Grafiker bis spießiger Büromensch treibt sich hier alles herum. Von Leuten, die auf Kunst stehen, gerne Kochen oder einfach nur zufälllig hierherstießen. Die alte Fabrik lebte auf, tummelte von Leuten, Musik und Farben (Nein nix Hippie-Festival!).

Wer also die nächsten Termine nicht verpassen möchte, sollte up-to date bleiben!Es lohnt sich zu 100% in vollen Busen dem tobenden Feschmarkt hinterherzufahren!
http://www.feschmarkt.info/

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We love it!



Eure Chocolate
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